• Dirk Woschei

Besuch beim Seniorenbeirat


Der Vorsitzende des Seniorenbeirates Norbert Vahl begrüßt mich im Rathaus

5. Oktober 2020 – Heute Vormittag bin ich zu Gast beim Seniorenbeirat der Stadt Uetersen. Ich bin um kurz vor 10 Uhr vor Ort im Ratssaal des Rathauses. Dort werde ich bereits von Angelika Boehlke, Heinrich Fasel, Rainer Herzog, Rudolf Kleinwort, Hartmut Rehbein und dem Vorsitzenden Norbert Vahl erwartet. Dieses wichtige Gremium ist die Interessenvertretung und das Sprachrohr aller Seniorinnen und Senioren. Der Seniorenbeirat wird alle 4 Jahre aus der Mitte der Einwohner und Einwohnerinnen, die das 60. Lebensjahr erreicht haben, gewählt. Der Seniorenbeirat hat Rederecht in der Ratsversammlung und in den Ausschüssen, sofern Senioren-Themen berührt sind.


Nach einer kurzen Vorstellung kommen wir auf die unterschiedlichsten Fragen zu sprechen. Ein Thema ist der Zustand unserer Fußwege. Diese sind vielfach in schlechter Verfassung, weil Gehwegplatten oder -Steine nicht mehr im vorgegebenen Wegniveau liegen und somit gefährliche Stolperfallen darstellen. Das Gremium ist sehr interessiert an meinen Standpunkten. Ich führe aus, wie wichtig für mich die Barrierefreiheit ist und wie wir langfristig das Ziel verfolgen müssen, dass die gesamte Stadt barrierefrei wird. Denn Barrierefreiheit ist für 10% unserer Bürgerinnen und Bürger unerlässlich, für 40% – darunter fast alle Seniorinnen und Senioren – notwendig und für 100%, also für uns alle, komfortabel. Barrierefreiheit ist also keine Nische, sondern sie dient uns allen und ist daher unbedingte Voraussetzung für eine moderne Stadtentwicklung.

Ein weiteres Thema ist bezahlbarer, seniorengerechter Wohnraum. In diesem Bereich gibt es einen großen Bedarf in Uetersen. So berichten mir meine Gesprächspartner, dass ältere Menschen gern aus ihren für ihren Bedarf unpraktisch gewordenen Häusern ausziehen und in seniorengerechte Wohnungen umziehen möchten. Leider fehlt es aber in diesem Bereich an bezahlbaren Angeboten. Eine Idee des Seniorenbeirates ist, Senioren-WGs zu schaffen, in denen sich die Bewohner gegenseitig unterstützen können. Auch der Vereinsamung im Alter kann so entgegengewirkt werden.


Neben der Arbeit in den Gremien der Stadt leistet der Seniorenbeirat auch individuelle Hilfe, bietet Beratung in seinen Sprechstunden an, bietet Computerhilfe, organisiert Kino-Veranstaltungen und vieles mehr.


Nach einer Stunde endet dieses sehr informative Zusammentreffen. Ich bin dankbar für dieses wichtige ehrenamtliche Engagement für unsere rund 5.500 Senioren.Und ich bin mir sicher, dass ich im Falle meiner Wahl als Bürgermeister hervorragend mit dem Seniorenbeirat zusammenarbeiten werde.

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