• Dirk Woschei

Besuch beim Sozialverband


Reinhard Kühne berät ehrenamtlich viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in sozialen Fragen

22. September 2020 – Heute Vormittag bin ich zu Gast bei Herrn Reinhard Kühne, den ich bei ihm zuhause besuche. Herr Kühne ist der Vorsitzende des Sozialverband Deutschland e.V., Ortsverband Uetersen (SoVD). Seit über einhundert Jahren besteht der Sozialverband bereits in Uetersen. Anfang 1919 noch unter dem Namen „Reichsbund“ gegründet, hat allein der Uetersener Ortsverband heute über 1.000 Mitglieder. In Schleswig-Holstein sind es etwa 160.000 und in ganz Deutschland rund 570.000 Mitglieder. Der SoVD setzt sich für die Stärkung des Sozialstaates und für die Erreichung von sozialer Gerechtigkeit ein.


Herr Kühne ist nicht nur Vorsitzender des Uetersener Ortsverbandes, sondern auch stellvertretender Kreisvorsitzender. Vor allem ist er aber als ehrenamtlicher Sozialberater tätig. Damit erbringt er innerhalb der Mitgliedschaft eine sehr wichtige Leistung, nämlich die Beratung der Mitglieder in allen Fragen des Sozialrechts. Ob es um die Hilfe bei der Beantragung von Eingliederungshilfe, die Vertretung gegenüber der Renten- oder Krankenversicherung oder um die Anerkennung einer Schwerbehinderung geht, der SoVD hilft mit Rat und Tat.

Herr Kühne bietet derzeit 1x im Monat eine Sprechstunde im Rathaus an, nach Vereinbarung gibt es auch Beratungstermine nach Wunsch.

Neben der Beratungstätigkeit haben innerhalb des Verbandes auch viele gesellige Zusammenkünfte ihren Platz, wie das Oktoberfest, gemeinschaftliches Grillen, die Weihnachtsfeier oder gemeinsame Reisen. Diese persönlichen Aktivitäten liegen derzeit wegen der Corona-Einschränkungen jedoch leider brach.


Ich erfahre in diesem persönlichen Gespräch viel über die Schicksale der Menschen, die Herr Kühne berät und ihnen damit zu ihrem Recht verhilft. Der SoVD weiß Rat, wenn man wegen einer langwierigen Erkrankung berufsunfähig wird, die Rente zu gering ist oder ein Familienmitglied Pflegeleistungen benötigt.


Ohne dieses großartige ehrenamtliche Engagement wäre unsere Stadt um eine eine wichtige soziale Komponente ärmer. Ich bin begeistert von dieser traditionsreichen Organisation, deren Helfer schon so vielen Menschen selbstlos beigestanden haben. Nach einer guten Stunde verabschiede ich mich von Herrn Kühne und bedanke mich für das informative Gespräch.

© 2020 – Dirk Woschei. Alle Rechte vorbehalten.