• Dirk Woschei

Gespräch über die Rettungswache


Corona bedingt fand das Gespräch mit Herrn Grubert bei einer Tasse Kaffee statt

9. September 2020 – Die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein gGmbH betreibt rund 44 Rettungswachen im ganzen Land und beschäftigt gut 1.300 Mitarbeiter. Heute treffe ich den Wachenleiter der Uetersener Wache, Herrn Matthias Grubert.


Wir sind gleich morgens um 8 Uhr auf einen Kaffee beim BäckerNur Hier“ verabredet. Die Wache selbst ist derzeit aufgrund der Corona-Beschränkungen für Besucher nicht zugänglich.


Neben der Uetersener RKiSH-Wache ist Herr Grubert auch der Leiter der Wache auf Helgoland, von wo er gerade erst zurück gekehrt ist. Der Einsatz dort ist für ihn immer etwas Besonderes. Denn die Gegebenheiten auf der Insel sind ganz unterschiedlich zu denen in Uetersen.

Im April 2018 wurde die Uetersener Rettungswache an ihrem neuen Standort am Tornescher Weg in Betrieb genommen. Entstanden ist hier ein moderner Bau, der den aktuellen Bedürfnissen der Retter im vollen Umfang gerecht wird.


Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie standen die Notfall- und Rettungssanitäter vor ganz massiven und auch ungewohnten Herausforderungen. Dies betraf zum einen organisatorische Fragen, aber auch Fragen des Selbstschutzes der Retter. Bis heute tragen die Sanitäter jederzeit im Rettungswagen Masken und fragen am Einsatzort immer auch auf Corona-Symptome ab.


In der Regel treffen die Retter spätestens innerhalb von 12 Minuten am Einsatzort ein. In vielen Fällen helfen sie dann Menschen, die sich in einer akuten Notlage befinden. Damit leisten Herr Grubert und sein Team einen unschätzbaren Dienst für unsere Stadt und ihre Bürger.


Nach einer Stunde praller Information endet unser Gespräch, und ich freue mich, von Herrn Grubert einen ganz aktuellen Einblick in die Arbeit unserer Rettungswache erhalten zu haben.

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