• Dirk Woschei

„Pinnau“ – genossenschaftliches Bauen


Die Förderung von bezahlbaren Wohnraum gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Bürgermeisters

18. November 2020 – Heute Vormittag treffe ich mich mit Ute Bargmann und Manfred Kiewald in der Straße „Am alten Sportplatz“. Beide sind im Vorstand der gemeinnützigen Baugenossenschaft „Pinnau“ tätig, Herr Kiewald als Vorstandsvorsitzender und Frau Bargmann als Vorstandsmitglied.


Am Alten Sportplatz wird in Kürze ein Neubau mit 24 Wohnungen fertiggestellt und den Mietern übergeben. Es handelt sich dabei um geförderten Wohnungsbau, bei dem die Mieten bei bezahlbaren 5,85 Euro pro Quadratmeter liegen werden. Solche Wohnungen werden in Uetersen dringend benötigt. Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist bei weitem nicht gedeckt. Die Pinnau hat für ihre Neubauwohnungen eine lange Warteliste.


Zug um Zug werden in diesem Wohngebiet alte und dem heutigen Standard nicht mehr entsprechende Wohnungen abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Der nächste Bau dieser Art ist bereits in Planung.


Dabei ist noch zu klären, ob die Ratsversammlung künftig erlaubt, dass die Geschosszahl bei weiteren Neubauten leicht erhöht werden darf, um dadurch die bebaute Fläche besser zu nutzen und noch mehr bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Diese Frage war zuletzt kontrovers diskutiert worden.

Ebenfalls geklärt werden muss, wie viele Stellplätze die Pinnau für die Bewohner vorhalten muss. Je mehr Fläche für Parkplätze verbraucht wird, umso weniger Platz steht natürlich für die eigentliche Bebauung zur Verfügung.


Nach einer knappen Stunde ist unser sehr informatives Treffen beendet. Die Pinnau Baugenossenschaft ist derzeit die einzige Kraft, die sich im großen Stil in Uetersen um den Neubau von bezahlbaren Wohnungen kümmert. Dieses Engagement ist gar nicht hoch genug zu schätzen. Ich bin mir sicher, dass ich mit der Pinnau im Falle meiner Wahl zum Bürgermeister hervorragend zusammen arbeiten werde.

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