VORSTELLUNG DER BEWERBER FÜR DIE BÜRGERMEISTERWAHL IN UETERSEN

 

Rede: Dirk Woschei | 29. September 2020 | Ludwig-Meyn-Gymnasium, Sporthalle

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

 

Ich freue mich über die Gelegenheit mich Ihnen heute vorzustellen, damit Sie sich ein Bild von mir machen können.

In der Kürze der Redezeit will ich mich auf die inhaltliche Vorstellung meiner Bewerbung konzentrieren und meine persönliche Vorstellung auf wenige Punkte beschränken.

Meinen kompletten Lebenslauf können Sie auf meiner Homepage nachlesen: dirk-woschei.de

 

Ich bin 42 Jahre alt, wohne und lebe in Uetersen. Ich bin Mitglied der SPD und arbeite in Hamburg bei der Wochenzeitung DIE ZEIT. Ich leite dort die Abteilung Mediengestaltung.

Und nun – meine Damen und Herren – möchte ich Bürgermeister in Uetersen werden. 

Darum stehe ich hier.

Was macht einen Bürgermeister Dirk Woschei aus? Was bringe ich – neben meiner beruflichen Qualifikation – für dieses Amt mit?

Ich stehe für einen offenen Politikstil.

Ich stehe für Einsatz und Engagement, 

Ich stehe für Entscheidungsstärke.

Ich werde als Bürgermeister einen Politikstil pflegen, der für Offenheit und für Dialog steht. Ich möchte mich stark machen für mehr Bürgernähe, vor allem durch mehr direkte Bürgerbeteiligung

Ich bin für Sie – die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt – da. Sie werden mich jederzeit direkt ansprechen können. Deshalb werde ich viel in der Stadt unterwegs sein und zusätzlich Sprechstunden anbieten.

Ich weiß, dass das Amt des Bürgermeisters den ganzen Mann fordert, weit über die übliche Arbeitszeit hinaus und oft auch die Wochenenden mit einschließt. Doch nur so ist es möglich, die vielfältigen Anforderungen, die das soziale, kulturelle und gesellschaftliche Leben in unserer Stadt stellt, zu erfüllen. Diese Bereitschaft habe ich. Denn ich bin gern mit Menschen zusammen, und interessiere mich für die Ansichten und Meinungen anderer. Und es macht mir Freude, Dinge voranzubringen und umzusetzen.

Meine Tätigkeit bei der ZEIT verlangt von mir tagtäglich Entscheidungen. Hierfür sind fundiertes Wissen und Erfahrungen sowie die Kenntnis aller entscheidungserheblichen Tatsachen die Grundlage. Für diese Entscheidungsstärke bin ich kompetent und verfüge über ein sicheres Urteilsvermögen

Natürlich gibt es auch schwierige Entscheidungen, die nicht Jedermann gefallen und die doch getroffen werden müssen, weil sie dem Wohle der Stadt dienen. Da darf man sich nicht weggucken, sondern muss Verantwortung übernehmen. Und das werde ich tun!

Was – meine Damen und Herren – können Sie denn nun inhaltlich von mir erwarten?

Als Bürgermeister leite ich die Stadtverwaltung nach den Zielen und Grundsätzen der Ratsversammlung – nicht mehr und nicht weniger. 

Aber entscheidend ist – und das liegt dann in meinen Händen – wie die Beschlüsse der Ratsversammlung vorbereitet werden und wie sie dann umgesetzt werden, nämlich schnell, zielgenau, effizient und sparsam

Das macht die Qualität meiner Arbeit aus, die für die Entwicklung Uetersens von besonderer Bedeutung ist.

Sie, die Bürgerinnen und Bürger, wählen den Bürgermeister direkt. Von Ihnen bekäme ich die Aufgabe übertragen.

Von daher haben Sie auch das Recht zu erfahren, was meine Vorstellungen für die Zukunft Uetersens sind. 

In der Kürze der Zeit will ich mich auf drei Themen beschränken: 

1. Bezahlbarer Wohnraum für Jung und Alt

 

Bezahlbarer Wohnraum ist eines der wichtigsten Themen für unsere Bürger. Daher werde ich mich für die Ausweisung neuer Wohnungsbaugebiete einsetzen. Hier sollen Wohnungen für alle Generationen und für jeden Geldbeutel gebaut werden. Dabei hat die Stadt es in der Hand, durch eine kluge und nachhaltige Baulandbevorratung sowie die Vermarktung aus eigener Hand die Grundstückskosten im Griff zu behalten. 

Im Übrigen halte ich es für sinnvoll, in bereits vorhandener Bebauung durch eine Verdichtung weiteren Wohnraum zu schaffen.

2. Bedarfsgerechter Ausbau von Kitas und Schulen

 

Die Stadt investiert laufend in den Bau und die Renovierung ihrer Schulen und Kindergärten. Diesen Weg werde ich konsequent fortsetzen.

Bei der Kinderbetreuung besteht durch die demografische Entwicklung eine erhöhte Nachfrage an Plätzen. Hier gilt es, durch kreative Lösungen für eine optimale Personalausstattung zu sorgen.

Wichtig ist mir die technische und elektronische Ausstattung der Schulen. So müssen Computer oder Tablets ausreichend vorhanden und auf dem aktuellen Stand der Technik sein.

3. Mobilität und Barrierefreiheit

Intelligente Verkehrskonzepte sind entscheidend für die zukünftige innerstädtische Mobilität.  Bushaltestellen müssen barrierefrei werden. Bordsteine müssen Niveau-gleich abgesenkt sein, Stufen und Treppen haben im öffentlichen Raum nichts verloren. Dies ist nicht nur für Menschen mit Behinderungen wichtig. Denn Barrierefreiheit ist für 10 % der Bürger unerlässlich, für 40 % notwendig und für 100 % – das sind wir alle – komfortabel. Barrierefreiheit ist also ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität in unserer Stadt. 

Meine Damen und Herren,

7 Minuten sind nicht viel Zeit, und so gibt es viele Bereiche, die ich nicht ansprechen konnte, wie Jugend, Wirtschaftsförderung, Sport oder Ehrenamt & Vereine. 

Ich hoffe, dass Sie sich dennoch ein Bild von mir machen können. Wenn noch Fragen offen sind. Sprechen Sie mich an. Ich bin für Sie da.

Soweit zu mir, zu meiner Person, meinen Ideen und meinen Vorstellungen.

Wer mich wählt, entscheidet sich also

 

  • für einen offenen und bürgernahen Politikstil 

  • für Verlässlichkeit in der Verwaltungsführung und 

  • für inhaltliche Schwerpunkte, die unsere Stadt zukunftsfähig machen.

 

Meine Damen und Herren,

bitte kommen Sie am 25. Oktober zur Wahl

Hier können
Sie mich treffen

23. Oktober 2020

08:00 Uhr

Infostand in der Fußgängerzone

Am Markt

25. Oktober 2020

18:00 Uhr

Bürgermeisterwahl

Ratssaal, Rathaus

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